Troopers vs. TUS Fleestedt 0:5 (0:5) ? [07.07.2012]

Ja genau. Ein Fragezeichen. Der Amtsschimmel in Form des Verbandvertreters  hat zugeschlagen und unser ausgefallenes Spiel 0:5 (wieder einmal in einem ersten Schritt) gegen uns gewertet. Aber nun zur Vorgeschichte:

Da unser Stammplatz auf der Alm gesperrt ist, mußten wir für die restlichen Spiele auf den Gemeindeplatz an den Reetwiesen ausweichen. Dieser Platz ähnelt ein wenig sehr der Gemeindekasse: Löchrig, unterhöhlt, von Maulwurfshügeln übersät und ungepflegt. Nicht das man den falschen Eindruck bekommt, unsere Stadtkämmerer seien ungepflegt. Aber der Platz ist gelinde gesagt eine Zumutung und stellt eine Unfallgefahr dar. Als nun auch noch am Freitag der Regen einsetzte, war der Platz schlichtweg unbespielbar. Das sah die Gemeinde vollkommen richtig und sperrte den Platz per Verwaltungserlaß.  Nun hatten wir zwar ein Spiel, aber keinen Platz. Ergo mußte das Spiel abgesagt werden, was wir auch folgerichtig und den Regeln bzw. Vorschriften entsprechend in die Wege leiteten.
In der Regel ist das auch kein Problem, es sei denn, die Saison, so wie in unserem Fall, ist kurz darauf beendet. Aber auch das ist durch Vorschriften geregelt. Diese Vorschriften wurden von uns auch in Absprache mit dem Jugendobmann eingehalten.
Der Staffelleiter versprach, das Spiel wie das wegen des Wetters abgebrochene Spiel in Maschen zu werten. Tat er aber nicht. Er hat es zu Unrecht gegen uns gewertet. Gegen diese Wertung haben wir uns nun auch schriftlich beim Verband zur Wehr gesetzt und unter Androhung der Klage vor dem Sportgericht Einspruch eingelegt. Da die Wertung keinen Vorteil für unseren Gegner darstellt, wohl aber für uns, da wir einen Tabellenplatz abgerutscht sind, ist dies sogar eine einseitige Benachteiligung. Nun mahlen die Mühlen, aber wir sind beharrlich dran.

Eintracht Elbmarsch vs. Troopers 2:0 (1:0) [30.06.2012]

Schwül, zu wenig Autos und für einige Teilnehmer viel zu früh versammelte sich das Team oben auf der Alm, um gemeinsam zum Spiel nach Drage zu fahren. Hatten wir das Fahrzeugproblem schnell im Griff, konnten wir an dem Wetter jedoch nichts ändern. Dafür verwöhnte uns der wunderschöne Platz des Gegners, auf dem wir nun als B-Jugend zum ersten Mal spielen durften und der sonst nur den Damen und den Herren vorbehalten ist. Da störte auch das Wespennest unter dem Fenster zum Gesellschaftsraum über der Sitzbank am Clubhaus wenig.

Wieder nur zu zehnt traten wir das Spiel gegen einen durchaus beherrschbaren Gegner mit 14 Spielern an. Das Fehlen unseres Mittelfelddirigenten Stiffla machte sich schmerzlich bemerkbar und so klappten die Absprachen nur sehr schlecht. Dies führte nach einem ausgewogenen Spiel, allerdings mit deutlich höherem Laufanteil bei uns und dann zu einem unhaltbaren Tor.

Nach der Pause mit einigen klaren Anweisungen und einer Umstellung im Sturm erhöhten wir unseren Druck auf den Gegner. Dies führte zu einigen Torchancen, die aber entweder am zu kleinen Tor oder aber fleißigen Torwart und auch sehr viel Pech scheiterten.

20 Minuten vor Schluß erwischte es dann Manni. Bei einem Tackling knickte er mit dem Fuß um und der Gegner trat zu allem Überfluß auch noch drauf. Damit war für ihn das Spiel, aber auch die Saison, beendet und wir nur noch zu neunt. Während wir Manni nach der Erstbehandlung vom Platz zu den Kabinen trugen, erzielte der Gegner noch sein zweites Tor des Tages. Doch die Teamgedanken waren schon lange bei unserem Verletzten, der nun nach eingehender Prüfung des Knöchels vorsichtshalber seinen Weg ins Unfallkrankenhaus antreten mußte. Mit einer Begleiteskorte von 3 weiteren Spielern ging es nach Boberg. Dort stellte man keinen Bruch aber eine Dehnung und Prellung fest und so heilen unter dem Stützverband nun die Bänder hoffentlich schnell wieder. Wir wünschen unserem Mitstreiter gute Besserung.

JFV Ash. Scharmbeck/Pattensen vs. Troopers 0:4 (0:2) [23.06.2012]

Der Tag begann gewohnt chaotisch. Die Spieler trudelten nach dem EM-Sieg gegen die Griechen, dem vielen Jubeln und einen oder anderen frischen Gerstensaft recht langsam auf dem Platz ein. Auch wußte mal wieder die Hälfte der Teilnehmer nicht, wo sie mitfahren sollte, dennoch hatten wir Glück und genügend Fahrzeuge verfügbar.

Mit geringer Verspätung und einem unfreiwilligen Zwischenstop, weil ein Teil für die Troopersbox fehlte, ging es dann nach Ashausen. Dort erwartete uns zu unserer Überraschung auf unserem bekannten Spielfeld ein großes Turnfest mit Hüpfburgen, Volleyball und Handballfeld. Zudem vergnügte sich dort auch noch ein großer Feldrasensprenger.
Nebenan auf dem Ersatzfeld lag der Feuerwehrschlauch für den Sprenger, spielte eine U10 Mannschaft auf Kleinfeld und ein riesiger Traktor samt Walze war damit beschäftigt, vor dem fehlenden 11er Tor Rollrasen festzufahren.

Wir wußten ja das Es auf den Dörfern manchmal etwas anders zuging. Das hatten wir bei der Ortseinfahrt auch schon gerochen. Selbst der Ashausener Trainer wußte nicht so recht, wo wir denn spielen sollten, schließlich verfügt die JFV über insgesamt 7 Plätze. Dem späteren Verhalten einiger Spieler von denen nach zu urteilen waren das aber wohl eher Weideplätze. Dennoch wurde der Ersatzplatz fast pünktlich zur Verfügung gestellt.

14 gegen 10 lautete die Startformation. Und ein wenig bammelig wurde es den Troopers angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit und einigen hochkarätigen bekannten Spielern dann doch. Aber wir verstanden es, die Macht der Angst für und nicht gegen uns zu nutzen. Und so preßten wir den Gegner von vornherein in seinen eigenen Strafraum und machten damit mächtig Druck. Die vereinzelten Befreiungsaktionen des Gegners scheiterten kläglich an unserer Abwehr. Und die vermeintlichen Stars der Gegenseite verliefen sich auf dem eigenen Feld ins Nichts. Nach zahllosen Ecken folgte ein Freistoß, den der Gegner zum Eigentor verlängerte. Ein Geschenk, das wir gerne annahmen. Kurze Zeit später belohnte Lars unsere Mühe mit dem 2:0 zur Pause.

Sichtlich geschockt von der unerwarteten Übermacht stellte der Gegner seine Aufstellung nach der Pause um. Das sollte ihm jedoch nicht allzuviel helfen. Zwar machte sich nun ein wenig Druck auf uns bemerkbar, doch anstatt Tore zu schießen, kassierte der Gegner reihenweise gelbe Karten wegen grober Fouls. Und das dritte Tor der Partie schoß Lars. Als der Gegner dann begann unsere Troopers im Lauf wie Vieh von den Beinen zu holen sah auch prompt ein Ashausener verdient Rot. Fortan waren die nun auch nur noch zu zehnt. Die damit zementierte Verwirrung des Gegners, der nun kaum noch ins Spiel fand, nutzte Bode noch zum 4:0.

Der souveräne Schiri hatte die Partie trotz aller Härte sehr objektiv im Griff und so gewann Ashausen zwar das Duell nach Karten (1 Rote, 6 Gelbe) 7 : 1 (Gelbe) aber wir nach Toren und Punkten und das zählt.

Troopers vs. JSG HEIDENAU/Holvede-H. 4:1 (1:1) [16.06.2012]

Unser Sturm schlägt im Doppelpack zu. Beide Stürmer schießen 2 Tore. Lang, lang ist es her das wir so einen Erfolg unseres Sturmduos erleben durften. Und dabei hatten wir sogar noch einige ungenutzte Chancen. Aber der Regen der vergangenen Tage hatte wohl schlichtweg die Tore ein wenig schrumpfen lassen. Dabei begann der Tag alles andere als günstig. Ein kalter Vormittag, die frische Kreide vom Vortag war durch den starken Regen weggespült worden. Dazu wurde es im Laufe des Tages immer schwüler. Zu allem Überfluß hatte die Kampfsportabteilung auch noch eine Großveranstaltung in der neuen Halle auf unserer Alm und so hatten selbst die Frühkommer Mühen einen Parkplatz zu bekommen. Dennoch waren alle einsatzbereiten Troopers da. Und während die Mannschaft sich umzog, schafften die Trainer das Material zur Bank und feilten an der Taktik. Schließlich hatte man den Gegner listigerweise heimlich bei unseren Nachbarn in Klecken eine Woche zuvor beobachtet und kannte daher die Schwächen. Eine noch andauernde Rotsperre, die in letzter Konsequenz letztendlich zu dem endgültigen Verlust eines Spielers geführt hatte, sowie durch einige unter Heuschnupfen leidende Spieler waren wir ohnehin eingeschränkt. Daher mußten wir uns in der Woche zuvor also optimal auf die Partie vorbereiten.

Mit dem Einverständnis des Gegners lief die Schiedsrichterin, wie dieser ebenfalls komplett schwarz gekleidet, auf. Wir hatten natürlich nichts dagegen und so sorgten wir bereits nach dem Anstoß für mächtigen Druck auf den Gegner. Dieser war davon ein wenig verwirrt und ließ sich fast widerstandslos das Spiel in seiner Hälfte aufzwingen. Nachdem sich der Spielball in einer Szene nicht entscheiden konnte, ob er im Feld weiter getreten werden wollte oder lieber sein Heil im Aus suchen sollte, ergriff der Gegner die Initiative. Er orderte den Ball per Fußbefehl zurück ins Spiel und erzielte unter den verdatterten Augen unserer Abwehr das erste (und einzige) Tor. Doch das konnte uns nicht schocken und so kämpften wir verbissen um den Ausgleich, der uns mit Aal noch weit vor der Pause gelang. Nach der Pause ging das frohe Scheibenschießen munter weiter. Auch wenn der Gegner nun unser Spiel durchschaut hatte und seinerseits versuchte das Spiel in unsere Hälfte zu  verlagern. Das gelang ihm jedoch nicht. Stattdessen parierten wir mit Team Umstellungen und Aal erhöhte zum 2:1. Kurz darauf folgte Lars mit dem 3:1. Der Gegner verlor nun zusehends die Nerven, die Schiedsrichterin den Überblick und die Hoheit über das Spiel. Was folgte waren Rempeleien und ein härteres Vorgehen auf beiden Seiten. Das änderte aber nichts an dem Lupfer von Lars über den ein wenig zu weit aus dem Tor gekommenen Torwart  zum 4:1-Endstand. Man dankte sich für ein alles in allem nicht souverän geleitetes aber dennoch faires Spiel.

SC Klecken vs Troopers 7:3 (2:1) [09.06.2012]

Es sollte das Spiel der Saison werden. Und wurde es auch.
Schon im vergangenen Jahr wollten sich beide Mannschaften nach dem Hinspiel zum gemeinsamen Grillen zusammensetzen, aber die schlechten Wetterverhältnisse machten damals den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Neues Jahr, neue Voraussetzungen und neues Glück – und das war uns diesmal hold. Weniger im Spiel aber doch an diesem Tage.

Hatten wir gegen Tostedt noch 2 rote Karten kassiert, und fehlten uns diese Spieler nun, war doch einer bereits wieder aktiv am Spielfeldrand dabei, während der andere auf einem Stuhl das Spiel etwas teilnahmsloser verfolgte. Ahnte er wohl das seine rote Karte wegen Beleidigung ihn zu Recht länger vom Spielbetrieb abhalten würde.

Unsere neuen Teammitglieder liefen ein letztes Mal als Gegner fast in voller zur Verfügung stehenden Stärke auf und so begann ein fulminantes Spiel zwischen den beiden neuen „Familien“. Auch der Schiri gehörte sozusagen dazu, wird er doch bereits in der kommenden Saison für Hittfeld als Trainer und Schiri auf den Plätzen stehen.
Die Eltern beider Seiten waren zahlreich erschienen. Natürlich nicht nur, um zu schauen, wie die Modewelt im Nachbardorf aussieht, sondern sicher auch um ein Stück vom Grill zu ergattern und die beiden Teams anzufeuern.

Beide Jugendobleute waren auch dabei, galt es doch auch am Rande ein wenig Small Talk über den weiteren Werdegang zu besprechen.

Derweil ging es auf dem Platz ein wenig heftiger zu. Klar wußte jeder das wir, trotz des Zusammenschlusses uns gegenseitig doch ein wenig zeigen wollten, was wir denn so mit dem Ball anstellen könnten und kein Rasenhalma spielen würden. Und so dominierten wir das Spiel für die Kleckener zunehmend überraschend von Anfang an. Doch wie so oft in dieser Saison machten wir das Spiel und die durch schnelle Konter die Tore. Aber das war auch eigentlich kein Wunder, war doch unsere gesamte hintere Abwehr personell mit der Rotsperre kaltgestellt.

Bode erlöste uns dann nach unserem Rückstand mit dem Ausgleich. Dennoch stand es zur Pause 2:1 für den Gegner. Nach der Pause wechselte Klecken den Torwart und damit auch die Strategie. Bei uns hingegen wurde mal wieder nicht zugehört, was in der Pause gesagt wurde und so erspielte sich der Gegner Meter um Meter auf dem Spielfeld und brachte unseren Torwart dazu weitere 5-mal hinter sich zu greifen.

Da war es nur noch eine Art Schönheitskosmetik, dass Bennet noch zwei Tore nachlegte. Am Ergebnis ändern konnte er damit nicht mehr viel.

Die Stimmung hingegen wurde danach beim Grillen mächtig gedreht. Alle Spieler und auch viele Eltern nahmen an dem nachfolgenden Grillen teil. Hungrig wie die Wölfe und durstig wie die Schwämme fiel die Corona über die Zutaten her. Damit war das eigentliche Grillen zwar schnell vorbei, das tat aber der Sache an sich kein Abbruch. Denn wenn schon die Reste nicht mehr aufgegessen wurden, so gab es da ja noch einige Bälle und es wurde fröhlich in Zivil auf dem Platz weiter gekickt. Es war eine gelungene Veranstaltung, die einen guten Grundstein für das weitere Zusammenspiel legte.

FSV Tostedt vs. Troopers 5:1 (1:0) [30.05.2012]

Irgendwie war an diesem Tag der Wurm im System. Es begann mit einer vollkommen chaotischen und verspäteten Abfahrt der Teilnehmer, weil sich die Spieler auf diverse Fahrzeuge aus verschiedenen Richtungen verständigt hatten, aber keiner genau wußte, wer denn eigentlich bei wem mitfährt.
Und so verfuhr sich Castro trotz Navi auf einen Feldweg, andere kamen erst kurz vor Beginn zu dem in einem idyllischen Wald gelegenen Platz. Gerade einmal 12 Leute konnten wir noch aufbieten. Eigentlich zu wenig für den Tabellenführer, aber mehr Spieler haben wir derzeit nicht – und es sollte noch schlimmer kommen.
Nach dem Warmmachen und der obligatorischen Ansprache, die wir außerhalb der Trainerbank machen mußten, da wir den Wespen in ihrem frischen Nest unter dem Kabinendach doch den Vortritt lassen wollten versuchte uns Tostedt massiv unter Druck zu setzen.
Doch daraus wurde nichts, denn die Troopers hielten schön dagegen. Das schnelle Konterspiel brachte den Gegner dann doch derartig aus dem Tritt, das dieser sich mehr und mehr in seine Hälfte zurückzog. Leider war dies nicht von Erfolg gekrönt, obwohl wir einige schöne Chancen erspielt hatten. Und so ging der Gegner bei einem ziemlichen Durcheinander vor unserem Tor nach einer Ecke glücklich in Führung.
Wie so oft verhallten die offenen Worte in der Pause dann irgendwie im Wald. Denn statt den Gegner weiter unter Druck zu setzen, wurde der Spargang eingelegt. Mit halber Kraft schaffte der Gegner dann das 2:0. Dies verbunden mit einer immer schlechteren Leistung führte dann doch zum Zerreißen einiger Nerven und so erhielt und verwandelte der Gegner zu allem Überfluß auch noch einen Foulelfmeter.
Nicht genug gestraft gingen nach einem richtig geahndeten Foul durch den souveränen Schiedsrichter Mauli die Nerven vollends durch und er bepöbelte den Schiri, der diese Steilvorlage zum umgehenden Platzverweis gerne annahm.
Die Stimmung auf und neben dem Platz ging auf einen Nullpunkt zu. Es folgten eine gelbe Karte für den Kapitän und ein Handspiel auf der Torlinie durch Becks, der dadurch seinem Kompagnon außerhalb des Spielfeldes gleich die Hand geben durfte.
Der verwandelte Elfer war damit ein Selbstgänger. Und auch der 5. Treffer gegen einen nunmehr mit 2 Spielern zahlenmäßig vollkommen überlegenen Gegner konnte an dem desolaten Spiel nichts ändern. Da half auch der Anschlußtreffer von Lars nicht mehr viel kurz vor Schluß. Es war ein vergeigtes Spiel, aber solche muß es auch mal geben.

Troopers vs. Vfl Maschen 2 1:1 (1:1) [12.05.2012]

Die Sonne schien, der Platz war frisch gekreidet. Auch die Eckfahnen hatten sich wieder angefunden. Die kühlen Temperaturen ließen die Betreuer hoffentlich ein letztes Mal in dieser Saison vorsichtshalber die Wolldecken auf die Bank legen. Zwar waren die Troopers von den in diesem Winter wirklich hartnäckigen Erkrankungen, die ja schon unsere Zusammenkunft am Mittwoch gegen Tostedt zum Scheitern gebracht hatten noch nicht ganz erholt. Aber wir hatten mit einiger Verstärkung aus der C1 vorgesorgt. Die Jungs hatten am Vortage gespielt und so konnten wir wieder aus dem vollen schöpfen. Fehlte nur noch der Gegner aus dem Nachbarort. Und der kam ebenfalls gut bestückt.
Aufgrund einer Verletzung mußten wir zum dritten Mal in dieser Saison den Torhüter austauschen, aber das Experiment hatten wir mit Manfred im Tor schon auf Helgoland erfolgreich getestet. Und so legten wir auch gleich los und versuchten den Gegner in seiner Hälfte zu erschlagen. Mit ungeheurem Druck präsentierten wir uns als dominantere Mannschaft. Der Gegner hatte einige Kontertricks auf Lager, die nicht schlecht aber für unsere Abwehr eigentlich kein Problem waren.
Und so führten wir auch zu Recht mit 1:0 in der Mitte der ersten Halbzeit durch einen Traumschuß von Bummel.
Das neue Spielsystem des Trainers offenbarte aber allen Beteiligten unser Kommunikationsproblem in einigen Bereichen. Gepaart mit recht schweren Beinen dauerte es nicht lange, bis der Gegner ausglich.
In Hälfte zwei änderte sich eigentlich am Gesamtbild nicht viel, und das, obwohl die Betreuer mit einfühlsamen aber auch lauten Worten versucht hatten, die Mannschaft aus dem anmutenden kollektiven Tiefschlaf zu erwecken. Und so blieb es für beide Seiten bei einem glücklichen Remis. Trotz der spielfreien Zeit werden die Troopers wohl noch einige Nachholstunden besonders im kommunikativen Bereich verordnet bekommen. Aber auch das werden sie souverän erledigen.

Vfl Fosite Helgoland vs. Troopers 3:8 (1:3) [05.05.2012]

Ein wenig blaß war drei Viertel der Mannschaft schon, als sie auf der roten Ferieninsel in der Nordsee von Bord gingen. Und es war nicht die Angst vor dem Gegner, die den Troopers zu schaffen gemacht hatte. Der Katamaran musste sich über eine Stunde gegen den Wind durch die Deutsche Bucht wühlen. Und das ist selbst einigen der hart gesottenen Troopers fast ein wenig zu viel gewesen, die in fast vollständiger Stärke mit 16 Mann samt Betreuer angerückt waren. Und während unser neuer Trainer Tim sich als Kapitän zuhause um seine 1. Herren kümmerte, suchten wir unser Quartier und danach den Gegner. Hatten wir den Kunstrasenplatz schnell gefunden, ließ der Gegner dann doch auf sich warten. Doch er kam. Nicht wie erwartet als U16, schließlich war der jüngste schon 18 und der älteste Spieler Ende 20.

Auch waren da nicht 11 Leute angetreten, sondern lediglich 8 und später 9. Da wir aber nun schon den NFV-Schiedsrichter stellten, war es natürlich kein Problem auch ein / zwei Spieler in deren Reihen zu plazieren und damit ein schnelles, kampfbetontes aber faires Spiel zu starten.

Es waren gar nicht mal die versuchsweisen Umstellungen in der Mannschaft, die uns am Anfang Schwierigkeiten machten, sondern vielmehr der ungewohnte schnelle aber unflexible Boden, der in den Genuß unserer Stollenschuhe kam.

Dennoch führten wir verdient zur Pause mit 3:1. Zwar hatten die Gastgeber einen Arbeitstag und ein anderes Freundschaftsspiel am Vortag bestritten, wir hatten aber ebenfalls einen langen Reisetag, Klimaumstellungen und bereits einige Annehmlichkeiten der dortigen Zollfreiheit erspäht.

In der 2. Hälfte legten wir dann nach einer taktischen Umstellung richtig los, vergrößerten den Abstand schnell und profitierten dann doch von unserer besseren Kondition und ein wenig mehr Spielwitz in diesem 2*35 Minuten Spiel.

Am Ende gab es dennoch nur Sieger. Beachtliche Anerkennung durch den Gegner für ein faires Spiel gegen die teilweise doch körperlich sehr überlegenen Gegenspieler, und von uns das Versprechen mal wieder zu kommen. Es war ein Freundschaftsspiel, daß allen richtig Spaß gemacht hat. Hinterher saßen wir noch gemeinsam im Vereinsheim, gingen dann zum Abendessen und machten die Nacht zum Tag. Und dabei vergaßen dann die meisten doch ihre schweren Beine, spätestens nach der nackten Meile und dem anschließenden Bad in der 7° warmen Nordsee kurz nach der Geisterstunde. Mehr dazu aber in einem anderen Bericht auf der Website. Ein großer Dank gebührt  den Gastgebern für die freundliche Aufnahme.

Troopers vs. JSG Elbdeich/Laßrönne 3:0 (2:0) [28.04.2012]

Offiziell sind wir die U16. Auch wenn einige dieses Alter im Jahresverlauf überschreiten, so mutete es dennoch ein wenig verwunderlich an, als ein Teil der gegnerischen Mannschaft mit einigen Sixpacks vor der Umkleidekabine auf ihren Trainer und den Rest des Teams wartete. Eigentlich wollten wir ja die Schmach der Hinrunde rächen und feiern. Hinterm Elbdeich war man aber offensichtlich anderer Meinung.

Derweil waren die Troopers, darunter auch einige die in der Woche wegen starker Erkältung oder Verletzungen ausgefallen waren, schon auf dem Platz und machten sich fleißig warm. Mit unserem sehr stark erkrankten Kapitän und einem Trooper auswärts in Berlin fehlten uns zwei wichtige Spieler auf den Schlüsselpositionen hinten und in der Mitte. Doch anders als in der Hinrunde konnten wir dieses Manko physisch und psychisch durch einige Umstellungen kompensieren. Diese zeigten daher auch sofort Wirkung und der sich überlegen fühlende Gegner rannte gegen ein dunkelblaues Bollwerk und bekam den Druck der Troopers sofort zu spüren.

Und so gestaltete sich das Spiel recht einseitig in der Hälfte des Gegners. Verständlich, war da doch die Schattenseite auf dem Platz. Derweil hätte unser Torwart auf der Sonnenseite fast schon Rasenhalma spielen können. Unser beliebtester Spieler beim Gegner war Aal, der ständig mit 3 Gegenspielern bedacht war, als wenn sie Autogramme haben wollten.

Dennoch gelang ihm nach einigem Abschütteln der Kletten das erste Tor. Kurz vor der Pause legte Hendrik aus der C1 nach und so gingen wir mit 2:0 in die verdiente Pause. Neue Halbzeit neues Glück aber nicht für den Gegner, obwohl dieser sich sichtlich Mühe gab uns zurück zu drängen. Der kassierte nach einem abgewehrten Freistoß im Nachschuß durch Lars das Tor Nummer Drei. Nicht genug damit rief deren Torwart kurz danach nach Eis Spray wegen starker Schmerzen aufgrund einer vermeintlichen Prellung an der Hand. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich ein Betreuer zu dem Torwart samt Koffer und Begleiter aufgemacht hatte, und dem bot sich dann aber ein anderes Bild. Und so mußte der Torwart mit einem Fingerbruch kurz vor Ende der Partie ausgewechselt werden.
Der sehr faire und souveräne Schiri hatte im ganzen Spiel keine Karte ziehen müssen, sondern auch ein Einsehen und pfiff das Spiel kurz vor Schluß ab, da ein Torwartwechsel keinen Sinn mehr gemacht hätte. Die Teams bedankten sich für ein faires Spiel. Und während das Bier des Gegners vom Feier- zum Frustbier mutierte, erfreuten sich die Troopers eines weiteren Sieges und damit auch besseren Tabellenplatzes und auch die Betreuer sind zufrieden. Dem gegnerischen Torwart wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.

JSG Jesteburg / Bendestorf 2 vs. Troopers 1:2 (0:1) [21.04.2012]

„Danke, daß ihr uns nicht komplett zerlegt habt.“ Das war der Kommentar eines Begleiters des Gegners nach dem Spiel. Zugegeben, das war zwar schon etwas geschmeichelt. Aber nicht ganz unbegründet. Ein Platz in einem ausgezeichneten Zustand, dazu Sonne, Wolken und etwas Wind, passend zur gleichnamigen Arena, waren die idealen Bedingungen für die Troopers sich einmal richtig auszutoben. Und die Gelegenheit ließen sie sich auch nicht nehmen. Hoch motiviert legte die Mannschaft, trotz einer geringen Müdigkeit vom letzten Training, gleich richtig los. Noch etwas ungestüm am Anfang, stand die Abwehr wie eine Mauer. Und auch das defensive Mittelfeld ließ dem Gegner kaum eine Chance, den eigenen Heimplatz komplett zu bespielen. Gezielt wurde die Spitze samt der Flügelzange des Gegners komplett ausgehebelt und gelinde gesagt teilweise sogar frustriert. Und so gingen wir verdient mit einem Tor von Bode in die Pause.
In Phase 2 des Spiels zogen wir die Schraube weiter an und setzten den Gegner merklich weiter unter Druck. Dies wurde durch die 2:0-Führung von Lars belohnt und vom Gegner mit immer mehr Härte beantwortet. Doch auch davon ließen wir uns nicht abschrecken und parierten der Kampfansage. Nach dem Spiel fragten sich beide Seiten, wofür der Unparteiische eigentlich eine Pfeife dabei hatte, so selten, wie er diese einsetzte. Ein unglücklicher Aluminiumabpraller verkürzte zwar den Abstand, das konnte uns aber nicht aus der Ruhe bringen. Wir ärgerten uns eigentlich eher über die magere Torausbeute, doch dafür war die Stimmung zwischen den beiden Teams freundschaftlich und respektvoll. Und so bekam unser neuer Trainer Tim einen guten Eindruck von seinem ersten Spiel bei uns.

Troopers vs. SG Estetal 2:3 (1:2) [13.04.2012]

Eigentlich konnte nichts schief gehen. Die Ferien waren vorbei, den Platz kannten wir ja aus unserer Trainingszeit bestens. Die Mannschaft war fast komplett und auch das Wetter spielte mit. Mit Freitag dem 13. war eigentlich nur das Datum nicht ganz alltäglich. Hatten die Troopers doch an dem Tag schon die Schulbank gedrückt. Aber das galt Ja nun für beide Seiten.
Und so legten wir auch gleich richtig los und setzten den Gegner unter Druck. Leider hatte die Abwehr sich noch nicht ganz abgesprochen, und wir kassierten relativ früh das erste Gegentor. Das aber gab uns den nötigen Ruck, und so glichen wir durch Bennet kurze Zeit später verdienter Maßen aus.
Vor der Pause kam zwar keine schwarze Katze von links, aber eine Schwalbe geflogen und veranlaßte den Schiri unseren Besuchern einen Freistoß zu schenken. Der nutzte die Sonne im Rücken geschickt aus und so entdeckte unser Torwart den Flug des Balls erst, als dieser es sich bei uns im Tor in der rechten oberen Ecke gemütlich machte. Als spielbestimmendes Team war dies für uns Ansporn genug nach der Pause diesen Rückstand wieder aufzuholen. Aber erst der Einsatz unseres Jokers Dimi schaffte den verdienten Ausgleich. Der ganze Druck auf den Gegner war dann aber unserem Torwart zuviel und er wollte am liebsten mitspielen. Brachte sich in unserer Hälfte auch schon in Position, vergaß aber den Rückweg ins Tor im Konterfall zu berechnen und so erhöhte der Gegner unverdient den Spielstand zu seinen Gunsten. Dennoch war es ein faires Spiel, was sich auch bis in die Kabine übertrug.

FC Buchholz vs. Troopers 3:2 (1:1) [17.03.2012]

Es war kalt und neblig an einem eigentlich für warm angesagten Tag. Mit 09.00h war es aber auch recht früh, als wir uns in Buchholz für unser erstes Rückrundenspiel einfanden. Wir hatten unsere durch erneut viele Ausfälle gespickte Mannschaft mit einigen C1 Spielern verstärkt und alle Reserven aufgefahren. Dennoch war die Stimmung ausgelassen und aufgelockert. Einem kurzen Aufwärmen folgte eine ungewohnte Ansprache des Schiedsrichters, der seinen Job aber souverän und nachvollziehbar erledigte.
Langweilig wurde es hingegen für die Zuschauer, da sich das Spiel in der ersten Hälfte recht einseitig in der Buchholzer Hälfte abspielte. Um so verwunderter war daher unsere Abwehr und der Torwart als plötzlich doch zwei Buchholzer vor unserem Tor auftauchten und die Verwirrung ausnutzten, um den Ball zu versenken. Doch unsere Antwort ließ nicht lange auf sich warten und so sorgte Lars dafür, daß man sich ausgeglichen in die Halbzeit verabschiedete.

Zurück auf dem Platz sollte das Spiel nach den Anweisungen in der Kabine eigentlich wie in Hälfte eins nur noch mit mehr Druck weitergehen. Die Betonung liegt voran aber auf "sollte", denn die Troopers machten genau das Gegenteil und ließen sich vom Gegner nun in die eigene Hälfte drängen. So dauerte es nicht lange und der Gegner erkannte unsere Achillesferse im Tor und prompt stand es 2:1. Schlimmer noch, unsere Abwehr konnte sich auf diesen Umstand gar nicht richtig einstellen. Und anstatt die 6er Kette der Buchholzer zu knacken liefen die Diagonalpässe ins Leere und der Torwart wurde zum 3:1 erneut in die Mangel genommen.
Anscheinend waren den Troopers die Gebißabdrücke ihres Betreuers in der Bande aber doch nicht ganz unentdeckt geblieben, und so rissen sie sich trotz immer häufigerer Unterbrechungen durch rüde Fouls, unflätige Verbalattacken und weggeschlagene Bälle zusammen und erzielten durch Felix den Anschlußtreffer. Die Auswechseltaktik der Gegenseite unterbrach das Spiel auch in der Nachspielzeit aber dann derartig, daß uns das verdiente Unentschieden verwehrt blieb. Die Buchholzer konnten anschließend auf ihren zahlreichen gelben Karten in die Kabine gehen, das änderte zwar am Ergebnis nichts mehr, zeigte aber wer es nötig hatte und wer nicht.

Troopers Hallen Kreispokal Endrunde 2011/12 [18.02.2012]

Ein wahres Gewusel von Spielern, Trainern und Betreuern sowie Offiziellen waren wie die Heuschrecken über die Tostedter Halle zum Finale des Kreispokals hergefallen. Alle Kabinen waren durch die besten Mannschaften der Vorrunden belegt und die Troopers in ihrer „Glückskabine“ 2. Hatte in den Vorrunden die Versorgung mit Kaffee und Brötchen noch einigermaßen funktioniert, so brach diese bei diesem Ansturm vollends zusammen. Auch die Zuschauertribüne füllte sich mehr und mehr.
Obwohl man uns wieder nur Außenseiter Chancen eingeräumt und einige im Vorfeld aus dem großen Nachbarort uns massiv mit brutalem unsportlichem Einsatz gedroht hatten, rüsteten wir uns zum Kampf gegen die ebenfalls hochmotivierten Gegner. Und es wurde auf beiden Seiten mit harten Bandagen gekämpft.
Einem Sieg (2:1 vs. Jesteburg 2) folgte eine Niederlage (0:4 vs. Maschen 2) in Folge einer roten Karte als sich Aal gegen einen brutalen Angriff zur Wehr gesetzt hatte. Ein weiterer Sieg (3:1 vs. Maschen 1) reichte, um unter die letzten 4 zu kommen. Damit hatten wir die Hälfte geschafft.
Wir verloren das 1. Halbfinalspiel (0:1 vs. Jesteburg 1) und spielten am Ende gegen Ashausen. Es kam zu einem Remis (2:2), das zwangsläufig im 6 Meter Schießen ( -> Video) endete. Und so begann ein wahrer Krimi aus dem die Troopers mit 5:3 als Sieger und damit verdienter 3. des Turniers hervor gingen.
Als bitterer Beigeschmack blieben ein geklauter Futsalball, eine JSG, die von einigen beobachtet untereinander die Trikots getauscht hatte, und Mitleid mit einer Mannschaft, die Fußball immer noch unbelehrbar mit Kampfsport verwechselt.  
Doch trotz diverser Unsportlichkeiten waren die Highlights zusätzlich zum Erfolg die vielen guten Bekanntschaften Einzelner untereinander, die neben einem hohen sportlichen Niveau auch Fair Play außerhalb des Spielfeldes zeigten. Und diese guten Erinnerungen bleiben.
Nun sind die Trainer, Orthopäden und Physiotherapeuten an der Reihe uns den Geschmack nach mehr zu ermöglichen, denn die Freiluftsaison naht mit großen Schritten.

Troopers Hallen Kreispokal Rückrunde 2011/12 [21.01.2012]

Das unser beinahe Durchmarsch in der Hinrunde nicht als Zufallstag in die Statistik der Troopers eingehen sollte, war zumindest den Betreuern wichtig. Neu war für alle aber in der Rolle des Gejagten zu sein. Und darauf hatten sich einige Gegner vorbereitet.

Bereits im Vorfeld sickerten Informationen über den eventuellen Einsatz von Leihspielern aus höheren Ligen gleicher Altersklassen durch.

Gerüchte hin oder her. Die Troopers stellten sich dem Kampf und zeigten dabei auch erstmals die neuen Leibchen mit eigenem Aufdruck als Zeichen der Teamzugehörigkeit und Geschlossenheit.

Fleestedt unterlag schmerzlich gleich im ersten Spiel und Tostedt revanchierte sich durch unsere eigene Schuld für die Schmach aus der Hinrunde.

Dieser nicht eingeplante Schock saß tief. Jesteburg profitierte im 3. Spiel von dieser Situation und siegte erneut. Aber Hochmut kommt vor dem Fall, wie man später lesen wird.

Ging es doch eigentlich bei diesem Turnier auch um das Lokalderby gegen Klecken. Angereist mit den zwei Toptrainern und der premium Spielergarde wollte man die Troopers nun doch im 3. Anlauf in dieser Saison endlich bezwingen.

Und so mutierte die Zusammenkunft zum spannendsten Spiel des Tages und riß aber auch wirklich alle Zuschauer von den Sitzen. Aber wo ein Wille ist, ist nicht immer ein Weg und so siegten die Troopers mit 1:0. Dennoch gratulierten sich die Teams gegenseitig und herzlich - eine tolle sportliche Geste.

Ach ja und dann waren da ja noch die lieben Jesteburger. Von denen meinte doch einer im vorbei gehen an uns zu seinem Mitspieler protzen zu müssen: "Waren das nicht die,  gegen die wir gewonnen haben?" Der bekam von uns nur zu hören: "Mag sein, aber wir sind immer noch Erster und damit weiter und für euch ist Schluß!" Baff!

Troopers Hallenkreispokal Hinrunde  2011/12 [17.12.2011]

Es gab keine Erdbeeren, Sonne oder obskure Hüte. Auch suchte man ein Netz vergeblich in der Mitte der Sporthalle. Dafür gab es aber zwei Schiris auf jeder Seite und auch die Ergebnisse vermittelten zumindest ein wenig das Gefühl, als wäre man auf dem Tennisplatz in Wimbledon. Dabei waren wir jedoch in Tostedt. Genauer, beim ersten Hallenturnier der Troopers. Und die sorgten für ein wahres Feuerwerk an Emotionen. Mit 3:0, 1:4, 3:1 und 6:1 wurde Klecken, Tostedt und Fleestedt aufgezeigt, dass die Troopers guten Fussball spielen können. Einzig die Jesteburger nutzten in deren ersten Spiel unsere nur kurze Erholungsphase um den Siegeszug der Troopers zu unterbrechen, vermochten ihn aber nicht aufzuhalten.

Mit einer gigantischen marineblau gekleideten Mannschaft enterten die Troopers die Sporthalle noch bevor alle Mannschaften vor Ort geschweige denn der Kaffeestand besetzt war.

Einer Aufwärmphase folgten einige kleine Spielchen, eine Taktikbesprechung, die obligatorische Turniervergatterung und dann das erste Spiel gegen Klecken. Die waren zwar mit einer sehr großen Unterstützung auch seitens der Eltern angerückt, von unserem Spiel aber so gar nicht entzückt. Und wie auch bereits auf der Alm, verwirrten wir sie auch diesmal wieder und begannen unseren Siegeszug.

Nach Jesteburg, die ihre Tore u.a. per 7m und Freischüssen erzielten, meldeten wir uns bei Tostedt überzeugend als gute Fußballer zurück. Als Letztes bekam Fleestedt die verdiente Revanche für das umstrittene Unentschieden vom Rasenplatz und wir gingen damit als Turnierführer nach Hause.

Nun sind wir zwar in der Rolle des Gejagten, und bekamen das auch bereits in der Halle durch zunehmenden Applaus für unsere Gegner zu spüren, darüber machten wir uns an dem Abend allerdings keine Gedanken mehr, sondern erfreuten uns an der aufsteigenden Leistungskurve und auf die nun verdienten Ruhetage.

Go Troopers!

Troopers vs. Eintracht Elbmarsch 3:0 (2:0) [26.11.2011]

Für den Gast war es eigentlich ein Selbstgänger. Der 5. gegen den 13. Was sollte da noch schief gehen, wenn man sich die Tabelle vor dem Spiel angeschaut hatte. Nun wäre der Gegner allerdings besser beraten gewesen, sich auch die fortwährend verbesserte Spielstatistik anzuschauen. Das hatte er aber wohl nicht getan.

Stattdessen machte er sich während des Aufwärmens fleißig Notizen über uns und legte dann seine verfeinerte Strategie fest.

Doch listig ist die gute Seite der Macht und genau das hatte der Gast nun nicht bedacht. Denn den Troopers war all dies nicht entgangen, und so begannen sie, ihrerseits das Netz für den Gegner zu spannen.

Von Anfang an kam der verblüffte Gegner unter unerwarteten Druck. Die Troopers hatten nach anfänglichen Schwächen schnell zu ihrer Kampfformation gefunden und begannen den Gegner mit gezielten Vorstößen aus dem Mittelfeld zu verwirren. Gepaart mit einem schlagkräftigen Angriff von allen Seiten war dem Gegner schnell klar, dass die anfängliche Einschätzung nicht ganz der Realität entsprach. Und wenn es der Gegner durch die ebenfalls starke Abwehr der Troopers wider Erwarten näher zum Tor schaffte, wartete dort bereits mit Becks als Vertretung im Tor das nächste Ass aus dem Ärmel.

Und so dauerte es nicht lange, bis mit Lars Treffer die erste Erlösung kam. Keanu frustrierte den Gegner nach einer tollen Vorlage mit dem 2:0 zur Pause dann vollends. Der Trainer der Gäste und sein Betreuer waren ratlos, denn die Troopers dominierten auf ihrem Heimplatz mehr und mehr das Spiel.

Doch auch die Pause leitete keine Wende für die Gäste ein. Im Gegenteil. Zu oft hatten wir schon einen Vorsprung verspielt und das sollte uns nun nicht noch einmal passieren.

Gut konditioniert und motiviert erhöhten die Troopers Druck und Tempo und waren nun ganz klar die spielerisch stärkere und bessere Mannschaft. Daran änderte auch das zeitweise etwas unsportliche Geschimpfe eines Elbmarschvertreters auf der Zuschauerseite nichts.

Lars erhöhte auf 3:0 und damit wurde unsere Hoffnung endlich Gewissheit, nicht nur die rote Laterne abgegeben zu haben, sondern auch mit einem Motivationsschub in die Winterpause zu gehen.

Der Schiri hatte keine Probleme mit der sportlich fast sauberen Partie.

Mit einem gepflegten Salutböller, der alle Spieler von den Beinen warf, wurde der Sieg besiegelt. Einziger Wermutstropfen waren die kalten Duschen, aber wir waren ja schon immer für eine Überraschung gut.

Weiter so. Go Troopers!


Bedanken möchten wir uns aber auch bei der C1 und deren Trainer, die dem Team in der Wintersaison durch unbürokratische Mithilfe Spieler zur Verfügung gestellt hat, um unseren Kader aufzufüllen. Ob im Tor oder auf dem Feld waren sie im Trooper Dress welche von uns und damit eine große Unterstützung.

Troopers vs. JFV Ash. Scharmbeck/Pattensen 3:2 (3:2) [19.11.2011]

Eine Fehlzündung wie am Saisonstart, Leibchenpflicht, wieder 3 Totalausfälle und einige stark angeschlagene Spieler, ein F-Jugendspiel bis zu unserem Spielbeginn, dazu eine aufkommende und Spielabbruch gefährdende Nebelschwade. Wäre da nicht die Sonne gewesen, hätte man den Tag eigentlich abschreiben können. Nur den Abend und die Troopers nicht....

Nachdem das Feld von den jüngeren Spielern und deren Toren mehr oder minder pünktlich zum Anstoß geräumt war, verordnete uns als Gastgeber der Schiri erst einmal Leibchen, da der Gegner in schwarz auflief.

Das Flutlicht ließ die Leibchen der Troopers auf dem Platz glänzen, nicht so deren Anfangsleistung, die nach fünf Minuten bereits mit dem ersten Gegentor bestraft wurde. Eine durch die Ausfälle erfolgte Teamumstellung hatten wohl noch nicht alle verinnerlicht.

Doch das änderte sich. Lars glich den Rückstand gegen einen Hünen im Tor des Gegners aus. Dieser parierte jedoch und schon lagen wir wieder im Rückstand. Die Übermütigkeit des Gegners verschärfte seine Gangart und wurde aber letztendlich durch einen Elfmeter bestraft, den Bode sicher verwandelte.

Während unsere angeschlagenen Spieler die Plätze unter den Decken auf der Bank mit den Auswechselspielern durchtauschten, brachte uns Aal in Führung. Der aufkommende Nebel entwickelte sich nun mehr und mehr zum Nebel des Grauens für die Autofahrer und den Gegner, der es schlichtweg nicht mehr schaffte, sich gegen die aufbäumenden Troopers durchzusetzen. Im Gegenteil.

Die gute Seite der Macht war nun endlich mit uns und so verteidigten wir trotz diverser Fouls den Halbzeitstand souverän bis zum Ende.

Die Freude über den geplatzten Knoten war kaum zu bändigen. Mit Tränen in den Augen formierten sich die Betreuer mit den vor Freude schreienden Spielern zu einem gigantischen Kreis und brüllten den Schlachtruf, was die Stimmbänder noch hergaben.

Ein eiligst heran geschaffter 38er Kaliber Standböller zeigte den Spielern mit einer Fehlzündung deren Leistung zu Saisonbeginn auf, um dann im 2. Anlauf dem halben Ort mit einem ohrenbetäubenden Knall zu verkünden, wer heute auf der Alm der Platzhirsch war.

Und während der souveräne Schiri seinen unspektakulären Bericht verfasste, glühten an anderer Stelle fast mit dem gesamten Team schon die PS3 Controller um das Spiel in Fifa bis in die frühen Stunden des neuen Tages nachzuspielen. Stilgerecht mit einer eigens in den Farben der Troopers erstellten Mannschaft - und die Lautsprecherboxen des Loon durchlebten ein wahres Erdbeben.

Das Team war sich einig, das können wir öfter haben und das werden wir auch! Let's go Troopers!

JSG Heidenau/Holvede vs. Troopers 3:3 (1:1) [11.11.2011]

Die JSG verfügt zwar über einen modernen Platz, mitten auf einem gut ausgeleuchteten aber dafür ungeschützten Feld. Und so verwunderte es auch nicht, dass einige bösen Zungen auf dem Platz ein Schild mit der Aufschrift "Willkommen am Nordpolarkreis" entdeckt haben wollen, so eiskalt blies der Wind an diesem Abend.

Und während eine gute Schar mitgereister Eltern sich an heißem Apfelpunsch erfreute, setzten sich Teile unserer Defensive mal wieder, aber diesmal passend zum Datum, die Pappnase auf.

Nun hatten wir durch einige Umstellungen und neue Troopers zwar endlich einen schlagkräftigen Sturm, doch während unsere Defensive Abwehrfehler sammelte wie andere Panini Sticker, konnte die Fronttruppe insbesondere auf Links fast schon Feldhalma mit dem Gegner spielen.

Daran änderte auch die Halbzeitpause nichts. Zwar lagen wir dank Keanu und Lars zwischenzeitlich einmal vorn, aber unsere Abwehr stand sich wie beim Karneval regelrecht selbst im Weg. Und so war es erneut Keanu, der uns fast schon in der letzten Minute nach erneutem Rückstand vor einer Pleite bewahrte.  Und da nütze es auch nichts, als mit einem missglückten Schuß immerhin die Hautürleuchte eines benachbarten Wohnhauses unter lautem Geschepper regelrecht zerlegt wurde. Der Schiri kam ohne Karten in der ansonsten freundschaftlichen Partie aus. Und wir müssen uns überlegen, ob wir mit unserer Truppe nicht mal einige Einheiten im Kühlhaus trainieren. Obwohl das Spiel insgesamt immer besser wird. Das lässt die Hoffnung zu, dass nicht nur wir, sondern auch die Gegner sich bald warm anziehen dürfen.  

Troopers vs. SC Klecken 2:2 (1:1) [05.11.2011]

Der Tabellenletzte gegen den Ersten. Was für manch einen wie ein Selbstgänger klingt, der kennt die Troopers nicht. Und so wurde der bei der Ankunft bereits komplett eingekleidete Gast von der neuen Aufstellung der Troopers doch ein wenig überrascht.

Waren da doch auf einmal Spieler, mit denen man eigentlich nicht gerechnet hatte. Und so ging es auch munter weiter. Statt wie im Vorfeld angekündigt zweistellig in Führung zu gehen, musste sich der Gast nach einem kassierten Elfer von Bode mit einem Remis in die Pause flüchten.

Neue Halbzeit, neues Spiel. Und schon führten die Troopers durch Daniels erstes Saisontor. Nicht genug damit, stiftete nun auch noch unser Flutlicht durch unerwartete Lichteffekte Verwirrung. Ein Schelm ist, wer denkt es wollte unseren guten Fußball fröhlich mitfeiern. Aber wir konnten unbeirrt weiter sehen und auch spielen.

Eine Handverletzung bei unserem Torwart sorgte dann kurz vor Schluss für den Ausgleich, aber eins haben die Troopers gezeigt: Moral und verdammt guten Fußball.

Aber auch dem Gegner gebührt Achtung. Die Spieler waren fair und respektvoll. Auch wenn der Schiri einige Karten ziehen musste, die aber zu so einem Spiel gehören, so siegte doch die Freundschaft vieler Spieler untereinander - und das trotz vieler Geschichten im Vorfeld.

Doch hier hatten die Gastspieler leider die Rechnung ohne ihre erwachsenen Begleiter gemacht. Nicht nur das einige Eltern meinten die Troopers bereits beim Einlaufen auf unserer Alm beleidigen zu müssen, so sorgten auch einige Betreuer, angeführt von einem selbst abgehalftertem Funktionär, für einige sehr unschöne verbale Ausfälle, die weit unter die Gürtellinie gingen und bei weitem über das Erlaubte hinaus. Und je näher das Ende kam, desto blanker lagen deren Nerven.

Vorbilder im Verhalten sehen anders aus, waren auf dem Platz, und hatten heute gestreifte oder dunkelblaue Trikots an.

Ein gebrochener Finger bei uns - ein verdrehtes Knie dort. Euch insbesondere, aber auch den anderen Blessurenträgern gute Besserung.

TuS Fleestedt vs. Troopers 2:2 (0:1) [15.10.2011]

Nach dem letzten Heimspiel wurde dem Team noch einmal klar gemacht, wie man nicht Fußball spielen sollte. Und siehe da, die Lernziele wurden erreicht. Doch die Troopers sind ja bekanntlich immer für eine Überraschung gut. So auch diesmal. Doch der Reihe nach.

Die Gastgeber waren über den schlechten Platzzustand sehr unglücklich, da man sich dort nicht einmal aufwärmen durfte. Aber wir sind ja Kummer gewohnt und hatten mit dem weichen Boden weniger Probleme. Dies führte zu einer recht einseitigen Partie in der Hälfte des Gegners, der zwar manchmal versuchte zu kontern, aber dann doch durch Bode in den verdienten Rückstand geriet.

In der 2. Hälfte setzten wir unsere Dominanz fort bis zu einem bösen Foul der Gegenseite. Dies führte zwar zu Gelb, aber wegen eines Wutausbruchs spielten wir wiederum nun nur noch zu Zehnt. Dennoch erhöhten wir den Spielstand durch Bodes zweites Tor.

Der gegnerische Trainer war nun außer sich und begann das Spiel mit wahren Schimpfkanonaden zu begleiten, da half auch eine Ermahnung des Schiris relativ wenig, dem die Partie zusehends entglitt.

Es folgten gelbe Karten auf beiden Seiten, 5 Minuten Zwangspause für unseren Kapitän, die der Gegner für den Anschlusstreffer nutzte. Gefolgt von einem weiteren Foul an einem unserer Stürmer der verletzt vom Platz getragen werden musste.

Damit waren wir nur noch zu Neunt, da wir so schnell keinen Ersatzmann stellen konnten. Aus 2 Minuten angezeigter Nachspielzeit machte der Schiri 5 und der Gegner sein zweites Tor, das der Schiri dann auch gleich mit dem Abpfiff quittierte. Zum Glück hatten wir es nicht weit nach Hause.

Troopers vs. TSV Elstorf 1:8 (1:4) [08.10.2011]

Es war mal wieder an der Zeit ein Topteam der Saison bei uns zu Besuch zu begrüßen.

Wir hatten ja auch eine Woche Zeit um uns auf das Spiel vorzubereiten, auch wenn immer noch einige Kranke im Trikot an diesem Tag dabei sein sollten.

Und es begann wie aus dem Lehrbuch. 3 Tore binnen weniger Minuten brachten den Gegner vollkommen durcheinander. Der Torwart wusste nicht ob er mehr vor oder im Tor stehen soll. Die Pässe und das Zusammenspiel funktionierten, und so war die halbe Acht zur Pause voll. Danach ging das nahtlose miteinander spielen fröhlich weiter und wurde durch weitere vier Tore belohnt. Schade nur, dass der Gegner durch Bode einen Ehrentreffer in der ersten Halbzeit erzielen konnte.

Wahrscheinlich würde so der Bericht bei Elstorf aussehen. Wir waren in diesem Fall der Gegner, obwohl wir eigentlich selbst unsere eigenen Gegner waren.

Kälte und Regen genügten schon die frisch aufgebaute Mannschaft durcheinander zu bringen, den Rest erledigten unsere Jungs selbst oder ließen dem Gegner freien Fuß. Tröstlich war dabei lediglich der Umstand, dass nun endlich erste gut funktionierende Spielzüge zu erkennen waren.

Zwar sah der Schiri das in einige Fällen nicht so und verschaffte so seiner gelben Karte ein wenig frische Luft, hatte die Partie aber souverän im Griff.

Vor uns liegt zwar noch ein weiter Weg, aber die Macht ist geduldig und wir sind es auch, dafür ist auch der Teamgeist zu gut. Also weiter - Kopf hoch und durch Troopers. Der Knoten hat sich gelockert.

SG Estetal vs. Hittfeld Troopers Pokalspiel [01.10.2011]

Das Pokalspiel wurde dankenswerter Weise nach Absprache mit Estetal verschoben und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, da bei uns aufgrund der Verletzungen und Erkrankungen nur noch 8 Teammitglieder einsatzbereit waren.  Dies Verhalten beweist vom Gegner Sportsgeist.

Vfl Maschen 2 vs. Troopers 1:0 (1:0) [27.09.2011]

Ganze 3 Tage hatten die Troopers Zeit sich von dem anstrengenden letzten Spiel zu erholen. Doch anstatt in Muße zu verfallen, nutzten wir die Gelegenheit um an der Mannschaft während eines Spontantreffens zu hobeln und zu feilen. Mit Erfolg.

Zwar war die Truppe in der 1. Halbzeit aufgrund der Umstellung einmal kurz ein wenig kopf- und glücklos und kassierte so das eine Tor. Aber danach fingen wir an uns richtig wohl zu fühlen. Der Platz war in einem guten Zustand. Fast alle Trikots wurden genutzt und unsere Riesentruppe mischte den Platz auch vom Gebrüll her so richtig auf.

Nach einer weiteren Feinabstimmung in der Pause machten wir es uns in der Hälfte des Gastgebers gemütlich. Sehr zu deren Leidwesen bestimmten wir das Spiel flächendeckend und machten uns dran das gegnerische Aluminium gehörig zu verbeulen. Das nun das Runde in das Eckige gehört könnten wir zwar noch ein wenig üben, aber die Truppe hat endlich gezeigt was sie kann.

Nun müssen wir nur noch unsere Krankenstation plündern und dann erstrahlt die Truppe wieder im alten Glanz nur etwas heller. Heute haben wir allen gezeigt, dass wir gerne Fußball spielen und es auch können; und das mit sehr viel Spaß. So soll und wird es auch bleiben. Selbst der Schiri hatte ein leichtes Spiel mit beiden Mannschaften und Freude daran. Go Troopers!

Troopers vs. FSV Tostedt 2:9 (2:3) [24.09.2011]

Da hatte man nun fast die ganze Mannschaft wieder zusammen und konnte zum ersten Mal richtig zusammen spielen, wenn auch stark verändert. Auch das mit dem Tore schießen hat geklappt. Und dennoch lief etwas falsch. Doch nun der Reihe nach.

Zwar noch stark gebeutelt aus den vergangenen Wochen waren fast alle Troopers anwesend. Die Sonne schien, unser Hinkefuß war schon wieder ohne Krücken unterwegs, die Erkältungen abgeklungen und nur die Knochen taten noch weh. Bei unserem Torwart nach dem rüden Foul des letzten Spiels sogar so stark, dass er noch vor der Partie ausgewechselt werden musste.

Dennoch begannen wir mit unserem Experiment des Zusammenspiels. Unsere Abstimmungsschwierigkeiten brachten uns sogar Tore. Allerdings schlugen diese eher bei uns als beim Gegner ein.

Einige weitere Lehrstunden werden aber auch dieses Problem über kurz oder lang beheben. Immerhin erlösten uns Al und Becks (Elfer) von einer Nullnummer. Auch beim Thema Kondition haben wir aufgeholt. Was lange währt wird endlich gut. Auch wenn man bei dieser neuen Mannschaft den beschaulichen Weg gehen muss, da die Entwicklung ähnlich mühsam verläuft wie die Ernährung eines Eichhörnchens.

Trotz einiger diffuser Abseitspositionen hatte der Schiri die, bis auf eine gelbe Karte gegen den Besuch, ansonsten faire Partie ganz gut im Griff.

JSG Elbdeich / Laßrönne vs. Hittfeld Troopers 5:3 (0:1) [17.09.2011]

Kaum hatte sich ein Teil der Troopers einigermaßen erholt, erkrankte oder verletzte sich die andere Hälfte der Spieler. Schlimmer hätte so ein Saisonauftakt kaum sein können. Dennoch machten wir einen Betriebsausflug an unsere schöne Elbe, auch um uns weiter auf die Saison vorbereiten zu können.

Das ist uns in der ersten Hälfte auch gut gelungen. Bode platzte der Kragen und mit einem Durchmarsch über das gesamte Feld verdutzte er mit seinem 1. Tor den Gegner. Mussten wir nach einem rüden Foul unseren Torwart bereits in der 1. Hälfte beginnen zu behandeln, waren wir für den Rest des Spiels froh den Arztkoffer gut gefüllt dabei gehabt zu haben. Zwar hatte der Staffelleiter dank einiger gelber Karten keine Mühe das Spiel souverän zu leiten, aber dennoch litten unsere Troopers ganz gewaltig unter den kleinen Nickligkeiten die teilweise die ohnehin schon angeschlagenen Knochen doch arg strapazierten.

Während die Troopers begannen die frische Elbluft zu genießen, gewann der Gegner durch diese Unachtsamkeit zwar die Überhand, aber kurz vor Ende der Partie fand unsere Truppe zurück zur Realität und wir schlugen dann dank Bode weitere 2 mal zurück. Einer davon war ein Elfer, wobei der Ball ohnehin schon im Tor war. Diese Entscheidung des Unparteiischen machte das Spiel aber dann noch kurzzeitig wieder spannend. Leider reichte die Zeit nicht mehr um das Ergebnis zu drehen, aber man trifft sich ja immer zwei Mal.

Hittfeld Troopers vs. JSG Jesteburg/Bendestorf 2 3:3 (3:0) [10.11.2011]

War es Ehrgeiz oder schlicht die Sorge bei den Troopers zu verlieren? Wie sonst ließe es sich erklären, dass der Gegner sich vor seinem Besuch noch reichlich Hilfe aus seiner 1. Mannschaft holte. Über die Frage ob wir Lust hätten heute 2 stellig zu verlieren konnten die Troopers nur schmunzeln, hatte der Spieler aus der 1. wohl vergessen in wessen Galaxie er sich befand.

Und so war es auch. Binnen weniger Minuten gelang den Troopers mit Bennet die verdiente Führung, Al erhöhte auf das 2:0, deren Trainer raufte sich die Haare, und Bennet machte dann vor der Pause das 3:0 klar.

Der Gegner fühlte sich aber sichtlich unwohl gemeinsam mit uns in seiner Hälfte, und das obwohl wir fast 20 Minuten nur zu zehnt auf dem Platz waren.

Als gute Gastgeber sollen sich die Gäste bei uns ja wohlfühlen, und so verschob sich das Spiel zunehmend auch in unsere Hälfte. Unerwartete Schützenhilfe erhielt der Gegner durch unsere zahlreichen Verletzungen und Erkältungen. Die Hilfstruppen aus der 1. Mannschaft sorgten bei den Gästen dann für den Ausgleich. Obwohl das Spiel an Härte zunahm, so hatte der Schiri auch dank jeweils zweier gelber Karten kaum Mühe mit der Partie.

Große Unterstützung wurde uns durch den Besuch vieler Eltern, zahlreichen Vertretern einer Mannschaft aus dem Nachbarort und vor allen Dingen unserem "Hinkefuß" aus dem Donnerstagsspiel zu Teil.

Estetal vs. Hittfeld Troopers 7:2 (3:2) [08.09.2011]

Die dunkle Seite der Macht war stark in dieser Partie. Bereits im Vorfeld hatten bösartige Viren einige unserer Troopers heimgesucht, andere laborierten noch an Verletzungen, das Ganze gepaart mit einem Austragungsort in einer anderen Galaxie sollte dann doch die Truppe gehörig durcheinander wirbeln.

Ein Tor und ein verwandelter Elfmeter von unserer Seite verdutzten dann auch erst einmal den Gegner. Der fand sich jedoch auf seinem Terrain schnell wieder zurecht und so gingen wir mit einem Rückschlag in die Pause. Eine geänderte Aufstellung zeigte dann in der 2. Halbzeit durchaus Wirkung, aber spätestens nach einem indirekten Freistoß direkt in unser Tor sorgte diese Wertung dann doch für einige Verwirrung. Als dann einer unser Stammspieler nach einem schweren Sportunfall ins Lazarett musste, waren die Gedanken mehr beim Teammitglied als beim Spiel. Dennoch haben sich die verbliebenen Mitspieler bis zum Ende wacker und erhobenen Hauptes geschlagen.

Ganz nach dem Motto eine Niederlage ist auch ein Sieg schreiten wir unbeirrt und vor allem bald wieder fast vollzählig voran. Gute Besserung nach Rosengarten.

Hittfeld Troopers vs. FC Buchholz 1:1 (1:0) [27.08.2011]

Unser erstes Saisonspiel verlief für viele anders als erwartet. Zum ersten Mal konnten nun unsere Troopers und die Zuschauer einen Blick auf unsere neuen Trikots Sätze werfen. Hatten wir das Geheimnis doch lange genug gehütet. Unserem Sponsoren sei Dank, haben wir nun ein Trikot was wieder einmal einzigartig im Fußball sein sollte.

Der FCB kam mit seiner Mannschaft samt Trainerstab komplett umgezogen direkt zur Hittfelder Alm. In der 1. Halbzeit wurden die Gäste dafür auch belohnt, indem wir diese als Gastgeber fast komplett gemeinsam mit denen in deren Hälfte verbrachten und „Becks“ uns dann kurz vor der Pause verdient in Führung brachte. In der 2. Halbzeit verlief das Spiel ausgeglichener, schließlich sollten die Gäste ja das gesamte Spielfeld erkunden. Als dann ein Spieler vom FCB den Ball hinter unseren Linien vor die Füße bekam glichen die Gäste aus.

Ein manchmal einseitiges Spiel mit kleinen „Zärtlichkeiten“, was aber in diesem Sport vollkommen normal ist. Der Schiri hatte mit der Partie keine Schwierigkeiten und die jeweils 2 gelben Karten waren eher den Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Spielleiter und den Spielern und weniger der mangelnden Fairness geschuldet.